Infektionen im Mund bei HIV
Infektionen im Mund sind ein häufiges und frühes Anzeichen einer HIV-Infektion. Doch auch im weiteren Infektionsverlauf können akute Infektionen im Mundraum immer wieder auftreten. Doch warum ist das so und was hilft dagegen?
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Infektionen im Mund

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Ursachen für Infektionen im Mund bei HIV

Veränderungen im Mund können ein Hinweis auf eine HIV-Infektion sein. Durch das HI-Virus wird das Immunsystem geschwächt, wodurch beispielsweise der Mundraum anfälliger für den Befall von Pilzen, Viren oder Bakterien wird.

Auch im weiteren Infektionsverlauf treten Veränderungen im Mund nicht selten auf – insbesondere dann, wenn sich die HIV-Infektion verschlechtert und sich zu einer AIDS-Erkrankung entwickelt.

Wird eine HIV-Infektion jedoch erfolgreich mit antiretroviralen Medikamenten therapiert (Virenvermehrung im Körper gehemmt) treten auch infektiöse Veränderungen im Mund seltener auf.

 

Die häufigsten HIV-bedingten Infektionen im Mundbereich

Durch das HI-Virus sind verschiedene Infektionen und andere Veränderungen im Mund möglich. Zu den häufiger auftretenden gehören:

  • Infektionen des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates (gingivoparodontale Infektionen): HIV-positive Menschen sind deutlich öfter betroffen als negative. Außerdem verlaufen die Entzündungen bei Ihnen häufig besonders schwer. Erstes Anzeichen einer Zahnfleischinfektion ist gerötetes und schmerzempfindliches Zahnfleisch, das zu Blutungen neigt. Verschlimmert sich die Infektion, bildet sich das Zahnfleisch immer weiter zurück und es kann Zahnausfall kommen.
  • Pilzinfektion (Candidose) der Mundschleimhaut: Ein Befall der Mundschleimhaut mit dem Hefepilz Candida ist ein häufiges Begleitsymptom einer HIV-Infektion. Die Candida-Infektion kann in verschiedene Formen auftreten. So können sich in der Mundhöhle beispielsweise punkt- oder fleckenförmige weißliche Herde im Bereich der Wangenschleimhaut, der Zunge, des Gaumens oder des Rachens zeigen. Doch auch gerötete Flecken im Mund sind denkbar. In manchen Fällen geht die Candidose zudem mit einem pelzigen Gefühl im Mund und unangenehmen Mundgeruch einher.
  • Aphthen: Immer wiederkehrende Aphthen sind bei HIV-Betroffenen keine Seltenheit. Die genaue Ursache für die sich rasch entwickelnden und meisten schmerzhaften Schleimhautgeschwüre sind noch unklar. Allerdings soll es verschiedene Faktoren geben, die die Entstehung begünstigen, wie psychische Belastungen, hormonelle Einflüsse oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
  • Lippenherpes: Dieser wird – genau wie Genitalherpes – durch das Herpes-simplex-Virus ausgelöst, welches beispielsweise beim Küssen übertragen werden kann. Durch das geschwächte Immunsystem sind Menschen mit HIV besonders anfällig für Herpeserkrankungen. Lippenherpes zeigt sich durch kleine Bläschen auf den Lippen, die aber auch auf der Zunge, der Mundschleimhaut oder am Gaumen vorkommen können. Bleibt der Herpes bei Menschen mit Immunschwäche unbehandelt, ist es möglich, dass sich die Bläschen öffnen und zu geschwürähnlichen Veränderungen entwickeln.

Außerdem gibt es eine Reihe weiterer Veränderungen im Mund, die unter Umständen HIV-bedingt auftreten, wie orale Kaposi-Sarkome (bösartige Tumoren) oder orale Non-Hodgkin-Lymphome (bösartige Erkrankungen des lymphatischen Systems). Jedoch sind diese sehr selten.

 

Behandlung von HIV-bedingten Infektionen im Mund

Wenn Sie Veränderungen im Mundraum oder an den Zähnen bemerken, sollten Sie zeitnah einen Arzt aufsuchen. In vielen Fällen ist der Zahnarzt (am besten mit Spezialisierung auf HIV-Patienten) ein guter erster Ansprechpartner. Je nach Art der Infektion und deren Schweregrad gibt es verschiedene Behandlungsoptionen.

Entzündungen des Zahnfleisches können mit antibakteriellen Chlorhexidinspülungen behandelt werden. Unter Umständen ist die zusätzliche Einnahme von Antibiotika notwendig.

Eine Pilzinfektion lässt sich im Anfangsstadium mit Lutschtabletten oder Mundgels therapieren. Bei schwereren Verläufen wird der Arzt Antipilzmittel verschreiben, beispielsweise mit dem Wirkstoff Fluconazol. Diese sind wie vom Arzt beschrieben anzuwenden.

Aphthen werden hingegen meist symptomatisch behandelt. Zum Einsatz kommen lokale Betäubungsmittel, zum Beispiel in Form von Sprays, kortisonhaltigen Haftsalben oder auch desinfizierende oder adstringierende Lösungen, um eine Abheilung zu fördern und das Ausbreiten der Aphthen zu verhindern.

Nur bei sehr schweren Herpesverläufen ist eine Therapie in Form einer Tabletteneinnahme notwendig. Meist wird gegen Lippenherpes die Anwendung von speziellen Cremes empfohlen (beispielsweise mit dem Wirkstoff Penciclovir).  In unserem Online-Shop finden Sie eine Auswahl an Mitteln gegen Lippenherpes. Gerne beraten wir Sie dazu. Nehmen Sie ganz einfach Kontakt auf.

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