IBEROGAST® ADVANCE Flüssigkeit zum Einnehmen 50 ml.
Die in Iberogast® ADVANCE enthaltenen 6 Heilpflanzen zeichnen sich durch eine hohe Konzentration an beruhigenden, entzündungshemmenden und schleimhautschützenden Extrakten aus, weshalb das pflanzliche Arzneimittel sowohl bei häufigen oder anhaltenden Beschwerden als auch bei einem Reizmagen oder Reizdarm, die richtige Wahl ist. Sie wirken darüber hinaus schmerzstillend, krampflösend, säureregulierend und entblähend.
Inhaltsstoffe:
Wirkstoffe in 100 ml Iberogast® ADVANCE:
15,0 ml Auszug aus frischer, bitterer Schleifenblume (Ganzpflanze), Verhältnis 1:1,5–2,5, Auszugsmittel: Ethanol 50 % (V/V);
30,0 ml Auszug aus Kamillenblüten, Verhältnis 1:2–4, Auszugsmittel: Ethanol 30 % (V/V);
20,0 ml Auszug aus Kümmelfrüchten, Verhältnis 1:2,5–3,5, Auszugsmittel: Ethanol 30 % (V/V);
15,0 ml Auszug aus Melissenblättern, Verhältnis 1:2,5–3,5, Auszugsmittel: Ethanol 30 % (V/V);
10,0 ml Auszug aus Pfefferminzblättern, Verhältnis 1:2,5–3,5, Auszugsmittel: Ethanol 30 % (V/V);
10,0 ml Auszug aus Süßholzwurzeln, Verhältnis 1:2,5–3,5, Auszugsmittel: Ethanol 30 % (V/V).
Anwendungshinweise:
Iberogast® ADVANCE ist ab einem Alter von 12 Jahren zugelassen. Soweit vom Arzt / von einer Ärztin nicht anders verordnet, wird Iberogast® ADVANCE 3-mal täglich vor oder zu den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit (vorzugsweise Wasser) eingenommen.
Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
| PZN | 16507592 |
| Anbieter | Bayer Vital GmbH |
| Packungsgröße | 50 ml |
| Packungsnorm | N2 |
| Darreichungsform | Flüssigkeit zum Einnehmen |
| Produktname | Iberogast ADVANCE |
| Alkoholgehalt | 31 Vol.-% |
| Pfl. Arzneimittel | ja |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
Art der Anwendung?
Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Dazu geben Sie das Arzneimittel in etwas Wasser. Vor Gebrauch gut schütteln.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel bei Reizdarmsyndrom nicht länger als 4 Wochen und bei Verdauungsbeschwerden nicht länger als 8 Wochen anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Bisher sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene | 20 Tropfen | 3-mal täglich | vor oder zu der Mahlzeit |
Die Inhaltsstoffe entstammen mehreren Pflanzen und wirken als natürliches Gemisch.
Durch die verschiedenen enthaltenen Pflanzen kann das Gemisch je nachdem, ob die Muskulatur des Verdauungstraktes eher verkrampft oder zu schlaff ist, entweder den Muskeltonus anregen oder entspannen. Zudem besitzen einige der enthaltenen Pflanzen auch einen entzündungshemmenden Einfluss.
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
- Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, wie z.B. Anis, Beifuß, Dill, Fenchel, Karotte, Koriander, Kümmel, Paprika, Petersilie, Sellerie und Tomaten!
- Vorsicht bei Allergie gegen Korbblütler (lateinischer Name = Kompositen), z.B. Arnika, Ringelblume, Schafgarbe, Sonnenhut und Kamille!
- Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika)!.
- Das Arzneimittel enthält in geringen Mengen Alkohol, sollte deshalb von Alkoholikern gemieden werden.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


